Eiseszeit, Unrecht und Freizeit 

Neues, 6. Programm: „Eiseszeit, Unrecht und Freizeit“

Die Phrasenprüfer

Inzwischen liegt unsere „Zukunft“ zwar hinter uns. Aber was soll’s – wenn schon die deutsche Grammatik eine zweite Zukunft hat, warum nicht auch wir?

Außerdem können wir nicht schweigen, wenn unsere Bundesrepublik ins Rentenalter kommt. Der 65. Geburtstag, den sie 2014 begehen konnte, ist ein guter Anlass, unser Land danach abzuklopfen, wie viel geblieben ist von den Versprechungen unserer Nationalhymne: Wo ist sie, die „Einigkeit“?
Wie steht es mit dem „Recht“, das ja für alle gleich sein soll? Denken wir inzwischen nicht mehr über unsere dauerbespaßte Freizeit nach, als über unsere vielgepriesene „Freiheit“?

Und wie steht es mit Idealen für die Unglücklichen, die eine Wohnung suchen?
Wie frei sind wir in einem Staat, der für unsere Sicherheit manchmal auf eine Art und Weise sorgt, die uns verunsichert? Wie gerecht geht es beim Steuern zahlen zu? Wie sieht es aus, wenn Politiker sich darauf vorbereiten, uns eine geeignete „Wahlinformation“ zu geben?

Darüber hinaus werden wir uns mit der Obsoleszenz beschäftigen (einer ausgesprochen hässlichen Blüte unseres Wirtschaftssystems), mit Schirmen, die auf feinsinnige Psychologie bauen müssen, mit der Frage, warum wir uns Schlafwandlern anschließen sollten, und einigem mehr.

Aber auch elementare Fragen des menschlichen Lebens – z.B. warum so selten eine neue Himmelsrichtung entdeckt wird – sollen nicht vergessen werden.
Denn auch gepflegter Unfug soll bei den Phrasenprüfern immer eine offene Tür finden…

Bleiben Sie uns treu!

Ihre Phrasenprüfer

 
Die Zukunft kommt nie wieder, 2013 Denken macht kompliziert, 2011 Schlechtes Klima – Bombenstimmung, 2007/2008 Bald ist gestern, 2005/2006 Aus der Bahn, 2004